Freitag, 9. März 2012
zwischenpost #3
so viele menschen.
so viele menschen handeln, ohne zu begreifen.
hören, ohne zu verstehen.
helfen, ohne zu sehen.
aber letzendlich sind sie auch diejenigen, die fühlen, ohne zu leiden.
wozu auch. wozu handeln, hören, helfen, wenn es doch nicht interessiert. wenn es eigentlich egal ist.
das ist der grund, warum ich niemandem etwas sage, sage, wie sehr mich etwas stört, sage, wie sehr mich etwas fertig macht oder gar runterzieht, wie sehr ich unter etwas leide.
denn letzendlich wollen menschen nicht begreifen. wollen blind sein. und es bleibt dann doch alles beim alten.
und seit tagen denke ich über die frage nach, diese eine frage, deren antwort ich doch niemals finden werde und deren antwort im grunde irrelevant ist.
denn wenn wir keine luft bekommen, merken wir erst, wie schön es ist, zu atmen. wenn wir hunger haben, merken wir erst, wie schön es ist, zu essen. wenn wir liebeskummer haben, merken wir erst, wie schön es ist, zu lieben und wenn wir müde sind, merken wir erst, wie schön es ist zu schlafen.
was ist, wenn wir dann tot sind.
merken wir dann auch erst, wie schön es war, zu leben?
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